Tausche Firmenwagen gegen Abo Auto

Dieser Beitrag ist Teil 1 von 4 in der Serie Auto Abo

Letztens, als wir in der Firma von Dienstwagen sprachen, fiel uns auf, dass für unsere Firmenwagen doch viel Geld ausgegeben wird. Dazu kommt, dass man sich beim Leasing der Fahrzeuge auch immer eine Weile vertraglich bindet. Die Privatwagenregelung wäre hier eine Alternative.

Für die Firma sieht es so aus, dass solche Leasingverträge praktisch Kreditverbindlichkeiten sind, also eine Firma dadurch seinen eigenen Kreditrahmen einschränkt. Zumindest so ähnlich – ich bin da kein Spezialist.

Als dieser Jahr (2020) rauskam, dass aktuell gar nicht so viel gefahren wird mit dem Auto und sich wegen der Rückgabe des aktuellen Firmenwagens die Karten neu gemischt wurden, habe ich einfach mal die Hand gehoben und gesagt, dass ich keinen neuen Firmenwagen haben möchte, sondern lieber eine sogenannte Privatwagenregelung machen möchte.

Dabei Zahlt die Firma anstelle mir einen Firmenwagen, auch zur privaten Nutzung, zur Verfügung zu stellen, eine monatlich feste Summe auf mein Gehalt und dafür kümmere ich mich darum, dass ich für Dienstreisen mobil bin.

Da ich natürlich trotzdem nicht ohne Auto auskomme (lebe auf dem „Land“ am Stadtrand, habe meinen Führerschein in den 80ern gemacht), brauche ich jetzt also ein Auto.

Da ich noch nicht weiß, ob das alles eine gute Idee war, will ich mich nicht lange binden, also flexibel sein. Daher bewerte ich die Möglichkeiten für mich so:

Autokauf: Zuviel eigenes Geld gebunden. Und das gesamte Risiko trage ich auch. Da das Auto zuverlässig sein muss, weil ich es befuflich nutzen möchte, darf es auch kein billiger, alter Gebrauchter sein.

Privat-Leasing: Lange Bindung mit mindestens 3 Jahren Laufzeit (wenn es nicht Unsummen kosten soll). Versicherung, Steuer, Werkstatt – all‘ das kommt als Kosten noch oben drauf. Dazu die Erfahrungen, die wir auch schon mit Firmenwagen gemacht haben, dass bei der Abrechnung am Ende noch Gefahren lauern. Das ist meiner Meinung nach nicht wirklich kalkulierbar.

Auto Abo: kurzfristig verfügbares Auto über längere Zeit nutzen, aber nicht so lange wie beim Leasing. Fixe Kosten, weil außer Tanken (und Öl und so) alles in einer monatlichen Rate enthalten ist. Nach der vereinbarten Nutzungszeit flexibel entscheiden, was weiter geschehen soll: neues Abo, oder einfach aufhören.

Ich habe mich wegen der kalkulierbaren Kosten und er Flexibilität für ein Auto Abo entschieden. Mal sehen, wie das wird. Wegen der kurzen Bindung an ein solches Abo, gehte ich da glaube ich nicht wirklich ein Risiko ein.

Ich werde hier aufschreiben, was so alles passiert und wichtig sein kann.

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